Es war im Urlaub 2020 in Kroation (Ich hatte in diesem Jahr meinen 60 Geburtstag gefeiert!) , da hat ein Musiker mit Gitarre am Hafen in der untergehenden Sonne ein kleines ‚Live-Konzert‘ kostenfrei gegeben. Das war der initiale Start für meinen Wunsch: Das mußt du auch lernen. (Obwohl das Wort ‚muß‘ in meinem Wortschatz mit damals 60 Jahren schon kaum noch vorkam.
Und dann habe ich auf Youtube noch Tommy Emmanuel gefunden, genau so sollte es werden!
Nach dem Urlaub und etwas Zögern kaufte ich im Dezember 2020 im Gitarrenladen im Nachbarort eine Akustikgitarre von Fender für 300 Euro, und begann wie so oft in meinem Leben aus Autodidakt unter Verwendung von Youtube mit dem Spielen auf der Gitarre. Das faszinierende daran war der Sound der einzelnen Saiten, deshalb habe ich von Beginn an das komplexe Spiel im Fingerpicking geübt. Es fiel mir nicht allzu schwer, die ersten Picking-Muster mit der rechten Hand zu spielen. Der Sound beim Spielen mit dem Plektrum hat mich nicht fasziniert, es musste der Sound mit den Finger sein: ’samtig weich‘, aber schön.
Mein Problem: Das Greifen/Umgreifen der Akkorde mit der linken Hand war für meine 60 Jahre alten Finger schon ein Problem. ‚Vorn‘ im 1. Bund konnte ich schon kein C richtig greifen! Aber ich stand in meinem Leben schon oft da und hab gesagt: „Das schaffst Du nie“ aber nach täglichem Üben merkst Du irgendwann: He, das geht ja doch ! Und so war es auch mit dem Greifen der Akkorde. Habe mit Kapodaster einfach im 3. Bund angefangen, dann nach paar Monaten in den 1. Bund gewechselt und irgendwann nach 2-3 Jahren hat es auch ohne Kapo ganz vorn funktioniert!!
Übung macht halt den Meister, aber auch und vorallem den Lehrling aus!
Und das ist so mein Stand Mitte 2026, hier mit Strat aber auch im Finger-Picking: „Dust in the Wind“ von Kansas in einer modifizierten Kurzfassung.






















